Beim diesjährigen Executive Talk sprach der ehemalige schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven über die Rolle der Privatwirtschaft in einer veränderten politischen Gegenwart.
17 april 2026
20 Januar, 2026
Beim diesjährigen Executive Talk sprach der ehemalige schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven über die Rolle der Privatwirtschaft in einer veränderten politischen Gegenwart.
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Stefan Löfven und Christopher Eckerberg im Gespräch mit dem Publikum.
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Christopher Eckerberg, Stefan Löfven, Ralph-Georg Tischer
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Ludger Siemes, deutscher Botschafter in Schweden, und Ralph-Georg Tischer, Geschäftsführer der deutsch-schwedischen Handelskammer.
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Stefan Löfven sprach über die politischen Rollen Deutschlands und Schwedens.
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„Wenn wir Ihre Erfahrung mit den recherchierten Fakten verbinden, dann können wir auch durch diese schwere Zeit der Unsicherheit navigieren. Wir können ein Europa aufbauen, das nicht nur sicherer, sondern auch blühender und widerstandsfähiger ist für uns und kommende Generationen.“ Mit dieser Botschaft wandte sich der ehemalige schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven am Donnerstagabend an die Premium-Partner der deutsch-schwedischen Handelskammer.
Im Berns-Hotel inmitten von Stockholm sprach Löfven in seiner Rolle als Vorsitzender des Stockholm International Peace Research Institute (Sipri), eines unabhängigen Thinktanks, mit Fokus auf der Auseinandersetzung mit den „geopolitischen Risiken, globalen Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und Gefahren des Klimawandels“.
„Deutschland und Schweden kommen wichtige Rollen zu in dieser neuen politischen Landschaft“, sagte Löfven. Deutschland als industrielles „Powerhouse“ und Schweden mit seiner „Totalförsvaret“, also der gesamtgesellschaftlichen Vorbereitung im Verteidigungskontext. In diesem Zusammenhang fragte Löfven, welche Rolle die Privatwirtschaft dabei spielt und hob fünf Punkte hervor:
Beitrag zur gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit
Militärische Logistik und Mobilität
Schützen der kritischen Infrastruktur
Der Wiederaufbau in der Ukraine
Managen von Klimarisiken
„Die Privatwirtschaft kann dabei helfen politische Risiken zu adressieren, Wertschöpfungsketten zu sichern und Möglichkeiten in neuen Märkten zu identifizieren“, sagte Löfven schließlich zusammenfassend.
Christopher Eckerberg, Präsidiumsmitglied der Deutsch-Schwedischen Handelskammer, moderierte anschließend das Gespräch zwischen Löfven und dem Publikum. „Als Sie die fünf Punkte erwähnt haben, schaute ich in die Runde unserer Premiumpartner und sah, dass wir alle bei diesen Aspekten betroffen sind“, sagte Eckerberg. Schließlich fand auch die Situation in der Ukraine und die europäisch-amerikanischen Beziehungen in der Diskussion ihren Platz.