Das in Oberösterreich ansässige Unternehmen Scheuch ist einer der Weltmarktführer in der industriellen Anlagentechnik für saubere Luft und liefert seit 1963 individuelle Lösungen für alle wichtigen Industrien.
Die Geschäftsidee ist der Verkauf und die Installation von Luftreinigungsanlagen für alle Industriezweige, die Schadstoffe in die Luft ausstoßen. Das Unternehmen bietet Geräte, Komponenten, Installation, Service und vieles mehr, um zu einem saubereren Planeten beizutragen. Die schwedische Tochtergesellschaft wurde im Jahr 2020 mit juristischer Unterstützung der Handelskammer gegründet und hat ihren Sitz in Kristianstad, Skåne.
Die Suche nach der richtigen Kompetenz
Eine große Herausforderung besteht darin, alle Kunden zu unterstützen, die ihre Emissionen angesichts der neuen EU-Richtlinien abbauen müssen. Um die Anforderungen zu erfüllen, muss Scheuch die besten Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Servicekräfte einstellen und ausbilden.
„Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber sein. Traditionell werden bei Scheuch die meisten Dinge vom Mutterkonzern aus erledigt. Obwohl der interne Widerstand gegen die Auslagerung von Kernwissen anfangs groß war, wurde Scheuch Schweden die erste Tochtergesellschaft in Europa mit eigenen lokalen Projekten. Wir haben gezeigt, dass man mit einer starken lokalen Organisation den Umsatz und den Ersatzteilhandel erheblich steigern kann. Gleichzeitig bauen wir mit der Zeit Geschäftsbeziehungen auf, die Scheuch eventuell verpasst hätte“, sagt Magnus Hermansson, Geschäftsführer von Scheuch Schweden.
Coaching durch die Handelskammer war Schlüssel zum Erfolg
Magnus Hermansson unterstreicht, dass die interkulturelle Komponente nicht zu unterschätzen ist. Trotz der oft wahrgenommenen Ähnlichkeiten zwischen den beiden Ländern gibt es viele Unterschiede.