Das Einsparpotenzial von Kühl- und Wärmepumpensystemen wird bislang oft übersehen. Die Systeme können über lange Zeiträume die richtige Temperatur liefern, sind aber ineffizient, sagt Niklas Berglöf, stellvertretender Geschäftsführer und Sohn eines der Firmengründer.
„In der Immobilienbranche vollzieht sich ein Paradigmenwechsel: Instandhaltung entwickelt sich von einer reaktiven hin zu einer vorausschauenden und zustandsorientierten Planung, was zum großen Teil der Industrie 4.0 zu verdanken ist. Gleichzeitig ist es schwierig, die Akzeptanz für neue Methoden und Technologien zu gewinnen, wenn Veränderungen auf vielen Ebenen stattfinden. Industrie 4.0 hat dazu geführt, dass der Markt für Sensoren und Überwachungssysteme explodiert ist. Das hat zur Folge, dass viele Unternehmen mit großen Datenmengen konfrontiert sind, die sie strukturieren und analysieren müssen, um relevante Informationen zu erhalten.“
Auftrag der Dena
In Deutschland spielt die Energieeffizienz eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der Klimaziele. Daher erkannte die Deutsch-Schwedische Handelskammer das Potenzial von ClimaChecks Lösungen für den deutschen Markt.
„Dank der Handelskammer konnten wir unser Verständnis für den deutschen Markt verbessern und mehrere Geschäftskontakte zu Unternehmen in Deutschland knüpfen. Diese Kontakte haben uns dazu inspiriert, uns bei der Deutschen Energie-Agentur, Dena, zu bewerben, was schließlich zu einem Auftrag führte", erklärt Niklas Berglöf.
Das Unternehmen ist derzeit an mehreren Projekten in Deutschland beteiligt. Der Auftrag der Dena hat einen Wert von etwas mehr als 420.000 Euro und umfasst die Entwicklung einer Benchmarking-Plattform für Klima-, Kühl- und Wärmepumpensysteme, um den Verbrauch zu kontrollieren. Nach ihrer Fertigstellung wird die Plattform als Benchmark für andere Betriebe dienen.