Ewa Goos, Geschäftführerin von Babor Schweden

Foto: Babor

Babor pflegt seine Kontakte

„In drei Jahren wollen wir zu den Top 3 der Branche gehören“, sagt Ewa Goos, Geschäftsführerin von Babor Schweden, selbstbewusst. Die traditionsreiche Kosmetikmarke mit der schwarzen Rose, in Deutschland seit über 50 Jahren etabliert, führte in Schweden ein Schattendasein, bis Goos 2013 das Ruder übernahm.

Babor vertreibt seine exklusiven Hautpflegeprodukte ausschließlich über Salons, Wellness-Einrichtungen und online. „Wir waren Rebellen in einer konservativen Branche“, erläutert Goos. So führte Babor den „360-Grad-Kundenservice“ ein. „Wir kümmern uns gerade bei kleineren Kosmetikstudios auch darum, dass sie Gewinn machen.“ Im Rund-um-sorglos-Paket ist daher zum Beispiel auch Hilfe bei Geschäftsplanung und PR inbegriffen.

Die Handelskammer, so die Babor-Chefin, sei vor allem in der Anfangsphase ungemein wichtig gewesen. Sie half, juristische Finessen zu verstehen und Sprachbarrieren zu überwinden. „Da war die Kammer meine Brücke zwischen deutscher und schwedischer Geschäftskultur“, sagt Goos.

200 Kunden und ein Flagship Spa in der Nähe von Stockholm hat Babor Schweden mittlerweile – Tendenz steigend.