Maschinenbau Schweden weiterhin umsatzstark

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Foto: Macieck08 / Sxc.hu
Nach deutlichen, krisenbedingten Einbrüchen konnte Schwedens Maschinen- und Anlagenbau das Jahr 2011 mit einem Umsatzplus von 15 Prozent auf knapp 218 Mrd. skr abschließen.

Stockholm (gtai) - Seit dem 4. Quartal gehen die Bestellungen jedoch zurück. Besonders betroffen sind davon Investitionsgüter und elektrische Maschinen, während andererseits eine hohe Nachfrage nach Ausrüstungen im Infrastrukturbau und in der Energiewirtschaft besteht. Deutschland hat bei den Importen einen hohen Anteil.

Marktentwicklung/-bedarf

Nach zwei Wachstumsjahren durchschreitet Schwedens Maschinen- und Anlagenbau 2012 wieder ein kleineres Tal. Der Branchenverband Teknikföretagen, der Unternehmen verschiedener Sektoren wie Metall, Telekommunikation, Elektronik, Maschinen und Ausrüstungen, Optik und Kfz vertritt, erwartet für dieses Jahr einen Rückgang des Produktionsvolumens um 2 Prozent. Gegenüber dem Einbruch von 25 Prozent im Krisenjahr 2009 sieht das allerdings bescheiden aus. Ein Grund ist die hohe Exportabhängigkeit von europäischen Märkten. Vom globalen Nachfrageimpuls nach Maschinen und Anlagen, der mit +5 Prozentschwächer als in den Vorjahren ausfällt, kann Schweden daher kaum profitieren. Ein weiterer Grund ist die Konjunkturempfindlichkeit des Investitionsgütergeschäfts, das im 2. Halbjahr 2011 in eine Rezessionsphase getreten ist.