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Europas Zukunft liegt an den Küsten

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Hans-Werner SInn, IFO-Institut für Wirtschaftsforschung
Karsten Keller, DB Schenker, im Gespräch
v.r.:Lars G Josefsson
Hubert Fromlet, Professor für Volkswirtschaft, Linnéuniversität

Deutsch-Niederländische Handelskammer - Deutschland, die Niederlande und Skandinavien bilden heute das europäische Kerngebiet, dessen innovative Kraft und wirtschaftliche Stärke für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der EU entscheidend sein werden. Zu diesem Ergebnis kamen die mehr als 200 Teilnehmer der ersten Nordwesteuropakonferenz, die am 23. November 2012 in Hamburg stattfand. Erstmals hatten fünf deutsche Auslandshandelskammern gemeinsam unter Federführung der DNHK zu einer internationalen Konferenz eingeladen. Veranstaltungsort war die Handelskammer Hamburg.

Großes Potential für schwedische Innovationen bei der deutschen Energiewende

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Olof Persson, Präsident der Deutsch-Schwedischen Handelskammer
Erik Brandsma, Energiebehörde (Energimyndigheten)
Andreas Kuhlmann, BDEW
Gerhard Stryi-Hipp, Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems ISE
Michael French, E.ON AG
Wolfgang Steiger, Volkswagen AG
Udo Niehage, Siemens AG
Clas Oliver Richter, ARD
Ingemar Wareborn och Lars G Josefsson, styrelsemedlemmar i Tysk-Svenska Handelskammaren

Deutschland und Schweden haben ähnliche umweltpolitische Zielsetzungen, aber unterschiedliche Ansätze, um sie zu erreichen, sagte der Präsident der Handelskammer und Volvo-Konzernchef Olof Person in seiner Einführung. Auch Erik Brandsma von der schwedischen Energiebehörde betonte die Wichtigkeit grenzüberschreitender Kooperation im Energiesektor.
Die Energiewende stellt Politik und Wirtschaft vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bietet sie aber auch Geschäftschancen, nicht zuletzt für IT- und Telekommunikationsunternehmen. Darüber waren sich die Redner einig.

Fördermechanismen für Biogas sind in Schweden noch ausbaufähig

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Foto: Markus Kräft / Pixelio

Stockholm (gtai) - Knapp die Hälfte der in Schweden erzeugten Biogasmenge wird bereits zu Kraftstoffen veredelt. Experten bescheinigen dem Land mit Blick auf die vorhandenen Rohstoffe sowie andauernden FuE-Aktivitäten zwar große Potenziale. Für einen signifikanten Beitrag zur Bioenergiegewinnung reichten sowohl vorhandene Investitions- als auch Kaufanreize für Biogas-Kfz nicht aus. Großprojekte zur Biokraftstoffherstellung der zweiten Generation verfolgen Lidköpings Biogas und E.ON.

Schweden bietet Medizintechnikunternehmen lukrative Geschäftschancen

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Foto: Michael Bührke / Pixelio

Stockholm (gtai) - Insbesondere der Neubau des Universitätskrankenhauses Karolinska im Großraum Stockholm sorgt für großen Lieferbedarf. Geplant ist auch ein hochmoderner Bau für experimentelle Medizinforschung, in dem bis zu 1.700 Forscher und Mitarbeiter Beschäftigung finden sollen.

Energieeffiziente Wohnungssanierung bietet in Schweden noch viel Potenzial

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Foto: Christa Nöhren / Pixelio

Stockholm (gtai) - Schweden will den Energieverbrauch in Wohn- und Geschäftshäusern bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent und bis 2050 um 50 Prozent reduzieren (jeweils im Verhältnis zum 1995er Niveau). Gleichzeitig soll die Nutzung fossiler Brennstoffe für Heizzwecke erheblich zurückgeführt werden. Um diese Ziele zu erreichen, muss das Land den Fokus vor allem auf Effizienz verbessernde Maßnahmen in bestehenden Gebäuden (Umbau, Renovierung) richten. Denn neue Gebäude machen pro Jahr nur etwa 1 Prozent des Immobilienbestands aus.

Schwedische Baubranche weiterhin stabil

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Foto: Berggeist 007 / Pixelio

Stockholm (gtai) - Mit einem Investitionsplus von fast 10 Prozent  war 2011 ein gutes Jahr für Schwedens Baubranche. Doch entwickelt sich der Wohnungsneubau seit Mitte letzten Jahres erneut rückläufig. Neben dem Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes stehen hohe Investitionen in die Energieinfrastruktur sowie im Krankenhausbereich an. Gute Zulieferchancen für deutsche Unternehmen bestehen bei energieeffizienten und innovativen Baustoffen. Auftragsakquise und Marktbearbeitung sind jedoch eine Herausforderung.

IWF sieht schwedische Finanzpolitik als positives Beispiel in der Krise

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Unter der Überschrift „Lessons from Sweden“ diskutieren die Verfasser darüber, was andere Länder von Schweden lernen können. „Es ist erfreulich, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) Schweden als positives Beispiel herausstellt“, schreibt der schwedische Finanzminister Anders Borg in einer Pressemitteilung.

Galerist gibt seine besten Tipps zur Investition in Kunst

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Arne Quinzes Ausstellung "There is no chaos"
Wetterling Gallery, Arkivgatan 4, Göteborg
Åsa Trouvé Raa (Alps Electric), Birgitta Wallström (Stena Line), Björn Wetterling, Henrik Källson (Erik Thun AB)
Edvard Thorén, Åsa Trouvé Raa, Birgitta Wallström, Henrik Källson, Tore und Björn Wetterling
Björn Wetterling einem Werk von Jim Dine

Die Handelskammer gab kunstinteressierten Mitgliedern die Möglichkeit, den Gründer der Wetterling Gallery, Björn Wetterling, zu treffen. Wetterling ist seit über 30 Jahren in der Kunstszene tätig. Seine Karriere als Galerist verdankt er eher einem Zufall: Nachdem Wetterling noch zu seiner Zeit als Börsenmakler ein völlig überteuertes Gemälde gekauft hatte, war er der Kunst verfallen. Während seiner Zeit als Galerist hat er eine Vielzahl von Künstlern entdeckt, die später internationales Renommé erlangten.

Der Traum vom Norden

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Louisiana Installation. Foto: Poul Buchard / Brøndum & Co.

von Gabriel Arthur

Die Ausstellung »New Nordic« hat große Aufmerksamkeit in den nordischen Ländern erregt. Gibt es eine deutliche nordische Identität und wie schlägt sich das gegebenenfalls in der Architektur nieder? Nicht nur um diese Frage dreht sich die Ausstellung. Es geht auch um die Existenz einer allgemeinen nordischen Identität.

Schweden investiert in Schienennetze

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Foto: Transportstyrelsen

Stockholm (gtai) - Schweden will für den Ausbau und die Unterhaltung seines Schienennetzes hohe Summen bereitstellen. Schon im letzten Jahr hat die Regierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, nachdem der Bahnverkehr durch Sturmschäden, verschneite Strecken und technische Mängel auf einigen Abschnitten, etwa der Botniabahn im Norden das Landes, zum Erliegen gekommen war. Im Fokus stehen zurzeit aber vielmehr gewaltige Ausbauvorhaben, sowohl im Lang- als auch im Kurzstreckenbereich.

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