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Wahl-Check: Wirtschaftspolitik im Vergleich

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Wahlplakate der CDU und SPD. Foto: Dominik Butzmann/CDU , Jim Rakete/SPD

Steuern

Arbeitgeberabgaben in Schweden 2013

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In Schweden bezahlt man für junge Angestellte weniger Arbeitgeberabgaben. Foto: Lena Granefelt / Image Bank Sweden.

Bei einem Rechtsseminar an der Deutsch-Schwedischen Handelskammer am 5. September konnten sich deutschsprachige Führungskräfte über aktuelle Arbeitgeberfragen informieren. Ein besonders wichtiges Thema: Sozialabgaben in Schweden.

Schwedische Wirtschaft erwartet Aufschwung

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Die gute Auftragslage ermöglicht es Scania 50 neue Mitarbeiter einzustellen. Foto: Carl-Erik Andersson / Scania Image Archive

Eine Umfrage von Business Sweden im August 2013 signalisiert, dass die Talsohle der Krise durchschritten scheint. Nach vier negativen Quartalen äußerten sich die meisten schwedischen Unternehmen zu ihrer derzeitigen Situation zumindest wieder neutral. Die Erwartungen für die Zukunft sind sogar äußerst positiv und erreichten den besten Wert seit zwei Jahren.

„Hamburger sind doppelt so produktiv wie Berliner“

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Vier Hamburgkenner auf dem Podium. Foto: Linus Hallgren.

Bevor die Podiumsdiskussion richtig losging, konnte sich auch der Moderator, Stefan Klein von der Hamburger Wirtschaftsförderung, eine Bemerkung nicht verkneifen: ”Ich weiß, dass beim Business-Kick-off im vergangenen Jahr Berlin im Fokus stand. Berlin hat doppelt so viele Einwohner wie Hamburg, aber das gleiche Wirtschaftswachstum. Das bedeutet, dass die Hamburger doppelt so produktiv sind wie Berliner.” Mit dieser Bemerkung in Richtung Hauptstadt war der Grundstein für eine engagierte Diskussion über die Vorzüge von Hamburg gelegt.

Bilder und Eindrücke vom Business-Kick-off zum Thema Hamburg

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Mehr als 200 Gäste kamen zum diesjährigen Business-Kick-off im Hotel Scandic Park in Stoclholm. Foto: Linus Hallgren.
Hans-Theodor Kutsch, Vize-Präsident der Handelskammer, begrüßte die Gäste beim Business-Kick-off 2013. Fotos: Linus Hallgren.
Pieter Wasmuth von Vattenfall und Jörg Himmelmann von Mercedes-Benz Schweden diskutierten den Standort Hamburg auf der Bühne.
Stefan Klein (links) von der Hamburger Wirtschafsförderung moderierte. Auch Niclas Mårtensson (Mitte) diskutierte auf dem Podium
Von links: Stefan Klein, Niclas Mårtensson, Pieter Wasmuth, Jörg Himmelmann.
Das Publikum verfolgte die Diskussion zur Innovationskraft der Hansestadt.
Der Geschäftsführer der Handelskammer freute sich über das große Interesse am Business-Kick-off 2013.
Stefan Klein gratulierte dem Gewinner Axel Carlander (links), auch Gerhard Rook (2. v.r.) gewann einen der beiden Preise.
Anna Mirsch im Gespräch mit anderen Gästen.
Jacob Rheborg von Skagem Management und Verena Bergfors von TeliaSonera.
Ralph Tischer, Geschäftsführer der Handelskammer, mit Leif H Sjöström vom Svensk-tyska Språkfonden.
Ninni Löwgren von der Handelskammer, Leiterin der Abteilung Market Entry & Business Development.
Jan Zerling (Hamburger Wirtschaftsförderung), Tarik Cavus (Hamburg Messe) und Sabine Frykmer (Hamburg Convention Bureau).
Marc Strahm von EKN.
Malin Johansson (links) und Ingrid Sernert (rechts) von der Handelskammer im Gespräch mit Sverker Dahl, Mercedes-Benz Schweden.
Lars Ekelund von Hemägg Sverige (links) füllt das Quiz des Abends aus.
Karl-Heinz Gössling von der Handelskammer, Johan U. Frisk von der Allians und Alrun Griepenkerl von der Handelskammer.
Am Buffet hab es deutsche Weine und deutsches Bier.
Viveka Alm von Scandic Infra City.
Gerhard Austrup vom ZfA in einer Unterhaltung mit Agne Hanson von Optikum Specialglas.
Benita Funke von der Schweizer Botschaft in Stockholm.
Gerhard Austrup (Mitte) und Jörgen Ingemarsson von Crown Worldwide (rechts).
Karin Westerberg spielte am Flügel.
Timo Kabus und Anna Wieditz von der Deutsch-Schwedischen Handelskammer.
Hans-Theodor Kutsch und Michèle Faber von der Deutsch-Schwedischen Handelskammer.
Von links: Ninni Löwgren, Anna Wieditz, Marietta Drewniog und Louisa Mattsson von der Deutsch-Schwedischen Handelskammer.
Ralph Tischer und Thorsten Gerdau von Bayer Schweden auf der Terrasse des Scandic Park Hotel.
Sverker Dahl und Gerhard Rook betrachten die neue Mercedes S-Klasse, die auf der Terasse präsentiert wurde.
Karl-Heinz Gössling von der Handelskammer und Bettina Gerti Groß von Hochtief Solutions AG.
Jesper Ackinger von Stockhom Business Region Development.

Der Vize-Präsident der Deutsch-Schwedischen Handelskammer, Hans-Theodor Kutsch, begrüßte die Gäste aus Wirtschaft und Politik. Kutsch, der selbst aus Hamburg stammt, war besonders erfreut über das norddeutsche Thema. „Hamburg ist eine Stadt, die als Standort für Industrie und Handel, viele Unternehmen und qualifizierte Köpfe anlockt”, sagte Kutsch. Er unterstrich, dass viele Argumente für den Standort Hamburg sprechen würden. Eines davon ist die Nähe der Stadt zur Nord- und Ostsee.

Schweden führt Rangliste der nachhaltigsten Länder an

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Schweden setzt auf eneuerbare Energien wie Windkraft. Foto: francehousehunt/flickr.com

Die Studie vergleicht 59 Industrie- und Schwellenländer mit Hilfe von 17 Nachhaltigkeitsfaktoren in den Bereichen Umwelt, Soziales und Staatsführung.Damit werde es möglichen Investoren erleichtert landesspezifische Stärken und Schwächen zu erkennen und zu vergleichen. Gegenübergestellt wurden beispielsweise die Energiebilanz, das gesellschaftlichen Klima und wie produktiv und effektiv die jeweilige Regierung arbeitet.

Mangelnde Deutschkenntnisse schwächen schwedische Unternehmen

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Foto: Cecilia Larsson Lantz / Image Bank Sweden.

Da in Schweden immer weniger Schüler Deutsch als Fremdsprache in der Schule lernen, könnte es bald schwierig werden, Mitarbeiter zu finden, die den deutschen Markt erschließen können. Karl-Heinz Gössling glaubt, dass schwedische Firmen sich unter Umständen ein lukratives Exportgeschäft entgehen lassen, da Deutschland der wichtigste Handelspartner innerhalb der EU ist: „Wenn die kleinen und mittelständischen Unternehmen bei Exportüberlegungen über die Grenze schauen, ist Deutschland das erste Land für sie.

Hornbach und Bauhaus expandieren in Schweden

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Anfang Juli 2013 eröffnete der fünfte Hornbachmarkt in Schweden. Foto: ph_en/flicker.com

Vor Ort vertretene deutsche Baumarktketten sind mit ihrer Geschäftsentwicklung in Schweden zufrieden. Hornbach hat - nach Göteborg, Malmö, Botkyrka und Sundbyberg (letztere im Raum Stockholm) - Anfang Juli 2013 in Helsingborg seinen fünften Baumarkt in dem nordischen Land eröffnet. Das Familienunternehmen setzt auch weiterhin auf organisches Wachstum und plant mittelfristig eine weitere Filiale im Südwesten Göteborgs. Stärker ins Blickfeld der Baumärkte rücken kleinere Orte wie Örebro, Västerås und Linköping, da der Wettbewerb in den Großstädten wesentlich härter ist.

Langjähriger Vizepräsident Dr. Dietrich Schulz verstorben

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Dietrich Schulz war neben seinen vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten bis ins hohe Alter als Industriemanager aktiv. So arbeitete er noch bis2008 als Aufsichtsratschef der Süd-Chemie. Seine intensiven Beziehungen zu Schweden entwickelte Dietrich Schulz in seiner prägenden Zeit als Vorstandsvorsitzender der L. Possehl & Co. mbH in Lübeck, wo er seit 1977 tätig war.

”Südschweden wird eine der innovativsten Regionen in Europa”

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Modell der Forschungsanlage ESS. Foto: Henning Larsen Arkitekt /ESS

Mit Unterstützung der EU und unter Aufbietung großer eigener Mittel will die Regierung hier die Zukunftscluster der Forschungs- und Industriesektoren Life Science, Computeranwendungen sowie Materialforschung ausbauen. 2019 wird in der Wissenschaftsstadt Lund die Europäische Spallationsneutronenquelle (ESS) in Betrieb gehen, die größte Neutronenquelle in Europa. Außerdem geht 2015 die neue Synchrotronstrahlungsquelle MAX IV an den Start. Mit Hilfe dieser beiden Großanlagen werden Forscher den Aufbau verschiedener Materialien untersuchen können.

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