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Midsommar: Feiertag als Wirtschaftsfaktor

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Foto: Lena Granefelt/imagebank.sweden.se

Das schwedische Midsommarfest lässt sich Jahrhunderte zurückverfolgen und ist ein Fest für alle. Familie, Freunde und Nachbarn kommen zusammen, um um den Midsommarbaum zu tanzen und natürlich zu essen. Gemäß einer Umfrage des schwedischen Einzelhandelverbands Svensk Handel ist dieser Feiertag den Schweden nach wie vor sehr wichtig und wird auch künftig nicht an Bedeutung verlieren.

Vizepräsident der Handelskammer mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

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Ingemar Wareborn und Christine Lieberknecht. Foto: Susanne Wolkenhauer/Thüringer Staatskanzlei

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht überreichte im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck am heutigen Freitag das Bundesverdienstkreuz an Ingemar Wareborn. Der Schwede ist sowohl geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens Bodafors Trä AB, das in der Holzverarbeitungsbranche tätig ist, als auch Vizepräsident der Deutsch-Schwedischen Handelskammer.

Mitgliederversammlung 2014: Olof Persson wiedergewählt

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Malin Alfredsson, Glenny Holdhof und Werner Borgers. Fotos: Louise Martinsson/Vogel Business Media/Borgers AG

Malin Alfredsson ist Geschäftsführerin der Cellwoodgruppen AB, die ihren Sitz in Mariannelund im südschwedischen Småland hat. In einer kurzen Rede auf Deutsch stellte sie sich und ihr Unternehmen den Teilnehmern der Mitgliederversammlung vor. Die Cellwoodgruppen AB produziert Maschinen, unter anderem für Sägewerke, die Papierindustrie und Eisengießereien. Die gesamte Produktion findet in Schweden statt, die Maschinen selbst werden aber in alle Welt verkauft. Neben ihrem Posten als Geschäftsführerin betreibt Malin Alfredsson außerdem einen Buchladen in der Kleinstadt Eksjö.

Franz Fehrenbach: Schweden hat viel zu bieten

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Foto: Louise Martinsson
Franz Fehrenbach, Aufsichtsratsvorsitzender Robert Bosch GmbH, mit Olof Persson, Volvo-Konzernchef. Fotos: Louise Martinsson
Der Bosch-Chef sprach über Innovationen und wie ein globales Unternehmen seine innovativen Entwicklungen vorantreiben kann
Olof Persson, Präsident der Deutsch-Schwedischen Handelskammer, eröffnete die Veranstaltung
Rund 200 Gäste waren zu dieser Ausgabe von Tyskland i dialog gekommen
Nach seinem Vortrag traf Franz Fehrenbach u.a. auf Olof Persson und Charlotte Brogren, Generaldirektorin von Vinnnova
Auch Johan Stahre (re.), Prof. an der Technischen Hochschule Chalmers, war Teil des Podiums. Moderatorin: Therese Larsson Hultin
Viele Gäste blieben noch nach der Podiumsdiskussion, sprachen über das Gehörte und knüpften neue Kontakte
Lars G. Josefsson, Handelskammervorstand und Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG, mit Persson und Fehrenbach
Margareta Neld, Neld International Consulting, und Klaus Warmedinger, Freundeskreis der Deutsch-Schwedischen Handelskammer
Johan Markman, Camfil, Gerhard Rook, MTC-Gerhard Rook AB, und Tobias Freienstein, Mercedes-Benz Sverige AB (v.l.n.r.)
Julia Ericsson, Sandart & Partners Advokatbyrå, und Nalini Bonnier, Deutsche Bank AG (v.l.n.r.)
Dirk Hein (links) im Gespräch mit Mikael Jinglöv, beide DHL Supply Chain
Daniel Kristiansson, Kanzlei der schwedischen Ministerien, vor dem Konferenzraum im Grand Hôtel
Niklas Schwemmin (Mitte), PricewaterhouseCoopers AB, im Gespräch mit Mats Gustavsson, Pewo Energiteknik AB
Regina Jönson (links) und Caroline Söderberg von der Stockholmer Handelshochschule
Im Anschluss an die Diskussionsrunde wurde u.a. zu Geflügelpastete mit Steinpilzen, Pastasalat mit Shrimps und Bresaola geladen
Bengt Knutsson (Mitte), EBM-Papst AB, und Anders Pihl, Cornamuse AB
Timo Kabus (links), Deutsch-Schwedische Handelskammer, und Jan Schott, Schottt Adamietz Arkiform AB
Hendrikje Ermentraut von der Deusch-Schwedischen Handelskammer im Gespräch mit Gästen
Thomas Fuchs (links), AGA AB, und Andres Kuikka, EIM Scandinavia AB
Gunnar Stignäs, BKE Invest HB, gönnte sich eine Tasse Kaffe und ein Stück Kuchen

„In der aktuellen politischen Debatte in Deutschland steht soziale Gerechtigkeit im Fokus, nicht Innovation. Die Politik kann viel bewegen, um gute Voraussetzungen für Innovationen zu schaffen. Die amtierende Bundesregierung riskiert aber, der Wirtschaft zu schaden. Es fehlt schlichtweg an Verständnis, was es braucht, um Innovation zu fördern“, sagte Franz Fehrenbach.

Währungsunterschiede bremsen deutsch-schwedischen Handel

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Foto: akermark/Images Money/flickr.com

Sowohl die deutschen als auch die schwedischen Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, sehen die Konjunktur im jeweils anderen Land in einem positiven Licht. Dies gilt nicht nur für die aktuell vorherrschende konjunkturelle Lage, sondern auch für die Aussichten auf die kommenden sechs Monate. Die Erwartungen der Umfrageteilnehmer gehen tendenziell sogar leicht in Richtung einer weiteren Verbesserung der Konjunktur.

Neuer Praxisleitfaden zum schwedischen Arbeitsrecht

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Dr. Eva Häußling ist die Autorin des Praxisleitfadens. Foto: Wilhelm och Linus/baraBild.se

Wie unterscheidet sich das schwedische Arbeitsrecht vom deutschen?

No-Gos im schwedischen Geschäftsleben

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Foto: Deutsch-Schwedische Handelskammer

Ninni Löwgren, Sie sind Deutsch-Schwedin und arbeiten seit mehr als einem Jahrzehnt mit bilateralen Wirtschaftsfragen. Als Expertin möchten wir von Ihnen wissen: Welche Bedeutung messen Sie Unterschieden in der Geschäftskultur sowie den damit verbundenden interkulturellen No-Gos im deutschen und schwedischen Geschäftsleben bei?

Umwelthaupstädte wollen noch grüner werden

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Foto: Louise Martinsson
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (rechts) diskutierte nachhaltige Stadtplanung. Fotos: Louise Martinsson
Jürgen Bruns-Berentelg (Mitte), Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH, und Jörn Walter (rechts), Hamburgs Oberbaudirektor
Staffan Lorentz (2.v.l.), Projektleiter Norra Djurgårdsstaden, und Staffan Ingvarsson (3.v.l.), stellv. Stadtdirektor Stockholm
Olaf Scholz stellte die Umwelt- und Nachhaltigkeitsarbeit der Stadt Hamburg vor
Hans-Theodor Kutsch, Vizepräsident der Deutsch-Schwedischen Handelskammer, begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung
Fritz Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer Hamburg, betonte die guten Handelsbeziehungen zwischen Hamburg und Stockholm
Der Seminarraum der Deutsch-Schwedischen Handelskammer war während der Podiumsdiskussion voll besetzt
Nach der Diskussionsrunde kamen auch viele der ZuhörerInnen miteinander ins Gespräch
Ralph-Georg Tischer, Geschäftsführer Deutsch-Schwedische Handelskammer, zusammen mit Fritz Horst Melsheimer und weiteren Gästen
Tatjana Joksimović von der schwedischen Kommune Nynäshamn im Gespräch mit anderen Teilnehmern der Veranstaltung
Björn Back von Sweden Green Tech Arena
Hans-Theodor Kutsch, Olaf Scholz, Ralph-Georg Tischer und Deutschlands Botschafter Harald Kindermann (v.l.n.r.)

2010 beziehungsweise 2011 waren Stockholm und Hamburg die ersten Städte, die von der EU-Kommission zu Europas Umwelthauptstädten ernannt wurden. Im Rahmen des Besuchs von Olaf Scholz in der schwedischen Hauptstadt ergab sich nun die Gelegenheit, an die Zeit als „European Green Capital“ anzuknüpfen und Fragen zu diskutieren wie: Was hat man in den Städten durch die Auszeichnung gelernt?

Energiewende: Schweden sieht grün

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Offshore-Windparks wie hier in der Meerenge Öresund werden wachsen. Foto: Kim Hansen/flickr.com

Im nationalen Reformprogramm von 2011 hat sich die schwedische Regierung die Energiewende zur Aufgabe gemacht. Neben der Atomenergie setzt Schweden vor allem auf den Ausbau der Windkraft. Im Jahr 2013 betrug der Anteil der Windkraft an der Netto-Stromproduktion schon 6,6 Prozent. Bis 2020 sollen es knapp 12 Prozent werden.

Es weht ein neuer Wind

Umeå: Kultur trifft Wachstum

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Kultur und Birken sind in Umeå allgegenwärtig. Foto: Andreas Nilsson/Umeå2014

Umeå ist die zwölftgrößte Stadt Schwedens und liegt nur einige hundert Kilometer vom Polarkreis entfernt. Die Kommune ist das Zuhause von knapp 119.000 Menschen, davon allein 36.000 Studenten. Durch die 1965 eröffnete Universität zieht es viele, gerade junge Menschen in den kalten und sonst dünn besiedelten Norden Schwedens. Das trägt dazu bei, dass die Bevölkerung Umeås stetig wächst und mit einem Altersdurchschnitt von 38 Jahren unter dem derzeitigen schwedischen Durchschnittsalter von 41,2 Jahren liegt. Für eine Region fernab der großen Ballungsräume eine beeindruckende Kennzahl.

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