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Schwedische Steuererklärung: Entsandte erhalten blaue Briefe

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Das Formular für die Steuererklärung landet bei vielen entsandten Mitarbeitern bald im Briefkasten. Foto: Skatteverket.

Viele nach Schweden entsandte Mitarbeiter stehen vor der Aufgabe, sowohl in ihrer Heimat als auch im Arbeitsland eine Steuererklärung abgeben zu müssen. Unter den insgesamt 20.000 seit der Einführung neuer Regelungen Mitte 2013 registrierten ausländischen Arbeitnehmern stellen Angestellte aus Deutschland laut Schwedischem Amt für Arbeitsschutz die größte Einzelgruppe. Auch wenn nicht alle Entsandten in Schweden steuerpflichtig sind, dürfte bei vielen in den kommenden Wochen ein blauer Plastikumschlag vom Finanzamt im Briefkasten landen.

Warum verdienen Frauen weniger als Männer?

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Frauen arbeiten öfter in niedrigen Positionen und schlecht bezahlten Branchen. Foto: JMG/pixelio.de

Jedes Jahr wird mit dem Aktionstag Equal Pay Day auf die fortbestehenden Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern hingewiesen. Dieses Jahr findet er am 21. März statt – dem Tag im Jahr, bis zu dem Frauen, im Vergleich zu Männern, theoretisch nicht bezahlt werden.

Schwedischer Handel mit Deutschland leicht zurückgegangen

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Fahrzeuge machen einen großen Teil der schwedischen Einfuhren aus Deutschland aus. Foto: Santarosa OLD SKOOL/flickr.com

Handelsministerin Ewa Björling kündigte an, die Arbeit der Regierung für eine weitere Internationalisierung der schwedischen Wirtschaft fortzusetzen. Unter anderem wolle man sich weiter für den Abbau von Handelshindernissen und den Abschluss neuer Freihandelsabkommen engagieren.

Dresscode Schweden

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Weiße Bluse und Krawatte sind in schwedischen Büros keine Pflicht. Foto: Lena Granefelt/Image Bank Sweden.

Wer klassisch in Schlips und Kragen oder im Kostüm zum Geschäftstreffen in Schweden erscheint, kann erst einmal nicht viel falsch machen. „Overdressed ist immer besser als underdressed. Man kann im Zweifel immer noch den Schlips abnehmen oder den Blazer ausziehen“, so die erste Faustregel der Stylingberaterin Kristina Söderqvist. Sie rät erst einmal zu beobachten, welcher Dresscode in der jeweiligen Branche und dem Unternehmen gilt. „Dann kann man sich als Deutscher die Frage stellen: Muss ich mich wirklich so förmlich kleiden?“

Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen als Partner der Baumesse Nordbygg

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Die Ventilatoren von EBM-Papst werden unter anderem in Lüftungs- und Klimaanlagen von Gebäuden eingesetzt. Foto: ebm-papst

Als Weltmarktführer in der Herstellung von Elektromotoren und Ventilatoren sind die Produkte von EBM Papst in den verschiedensten Geräten vorzufinden: Autos, Computer, Kühlschränke, aber auch in Gebäuden, zum Beispiel in Lüftungs- oder Klimaanlagen. Die Baubranche sei einer der wichtigsten Geschäftsbereiche des Unternehmens, meint Thomas Patzak, Vertriebsleiter für Nord- und Osteuropa bei EBM Papst. Skandinavien ist für EBM Papst dabei besonders wichtig.

Jahresempfang 2014 bei Miele

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Der deutsche Botschafter hieß die Gäste beim Jahresempfang der Handelskammer willkommen. Fotos: Louise Martinsson.
Auch Anders Brocknäs, Geschäftsführer von BMW, und Kent Oderud, Geschäftsführer von Miele, begrüßten die Gäste.
Rund 200 Vertreter von deutschen und schwedischen Mitgliedsunternehmen kamen zum Netzwerktreffen.
Ralph Tischer, Geschäftsführer der Handelskammer, freute sich über Gäste aus alle Teilen von Schweden und Deutschland.
Eva Häußling von der Handelskammer mit Schatzmeister Sverker Lundkvist.
Ralph Tischer, Quiz-Gewinner Claes Dietmann, Anders Brocknäs, Quiz-Gewinnerin Melanie Ivert, Kent Oderud und Harald Kindermann.
Lena Eriksson und Catrin Warmedinger von der Handelskammer nahmen die Gäste in Empfang.
Filippa Drakander (Mitte) und Margareta Neld von Neld International Consulting im Gespräch.
Alrun Griepenkerl von der Handelskammer mit John Holm von Hexicon.
Sarah Smith von BMW zeigte den Gästen den neuen BMW i3.
Fredrik Ahlström von Swedmec und viele andere Gäste nutzten die Chance das Elektroauto näher anzuschauen.
Max Federmann von Maximator mit Linus Lidalen von BMW.
Der Geschäftsführer von BMW Schweden im Gespräch mit Botschafter Kindermann.
Dieter Wulkow, Markus Jung und Lars Påhlsson von Johannes Hübner.
Sarah Kurbjuhn und Albrecht Kurbjuhn von German Riviera e.V. im Gespräch mit Emma Löfvenberg von der Handelskammer.
Svante Lindgård, Berater bei Miele, bereitete vor den Augen der Gäste Gerichte zu.
Die Gäste durften die Winterspezialitäten auch sofort probieren.
Ralph Tischer mit Frank Schubert von Dekra Automotive im Gespräch mit Jörg Himmelmann von Mercedes-Benz Schweden.
Sophia Loader von der Handelskammer organisierte das erste Netzwerktreffen.
Timo Kabus von der Handelskammer teilte das Quiz an die Gäste aus.
Jan Schott von Schott Adamamietz Arkiform war einer von vielen Gästen, die am Fragequiz teilnahmen.
Jens Effenberger von Volkswagen Finans Sverige und Stephan Heil von Volkswagen Group im Gespräch mit Ralph Tischer.
Karsten Keller von Schenker mit Malin Johansson von Deutsch-Schwedisch Handelskammer.
Birgitta Nenzen von der Stadt Solna und Christopher Lovén von Unit4 Aggresso.
Sascha Schaeferdiek und Johanna Müller von G Grönberg Advoktbyrå.

Der Geschäftsführer der Deutsch-Schwedischen Handelskammer, Ralph Tischer, begrüßte die Gäste zum ersten Netzwerktreffen 2014 und war besonders erfreut, dass Mitgliedsunternehmen aus ganz Deutschland und Schweden in Solna vertreten waren. „Das zeigt, dass unsere Events nicht nur für Stockholmer interessant sind”, sagte Tischer.

Eine Stadt zieht um

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Der neue Stadtplatz von Kiruna. Foto: white
Der neue Stadtplatz von Kiruna. Die Seilbahn verbindet die Stadt mit der Erzgrube. Foto: white
Der metallene Innenbau des neuen Rathauses versinnbildlicht die Bedeutung des Eisens für Kiruna. Foto: Henning Larsen Architects
Das Rathaus soll ein öffentlicher Raum für die Bürger sein. Eine Art zweites Wohnzimmer. Foto: Henning Larsen Architects
Das neue Kiruna hat einen länglichen Aufbau mit vielen kleinen Zentren entlang der Hauptstraße. Foto: white

Das nordschwedische Kiruna lebt vom Eisenerz. Der Bergbau bringt der Stadt Arbeitsplätze und Einnahmen, doch er hat auch Schattenseiten. Der Boden ist durch den umfassenden Erzabbau instabil geworden, in den nächsten Jahren werden deshalb viele Gebäude unbewohnbar. Um die Stadt zu retten, müsste der Eisenerzabbau gestoppt werden. Doch er ist wirtschaftlich so wichtig, dass man stattdessen die Stadt verlagern wird. In den nächsten zehn Jahren wird das Zentrum von Kiruna etwa vier Kilometer nach Osten verschoben.

Schwedische Stipendiaten sehr zufrieden nach Deutschkurs

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Annabell Andersson. Foto: Privat.
Das Münchner Rathaus. "Man muss diese Stadt einfach ins Herz schließen", sagt Annabell Andersson. Fotos: Privat.
Institutschef und Lehrer Horst Frieβner brachte den Kursteilnehmern München bei einer Stadtführung näher.
Im BMW-Museum erleben die Teilnehmer die Geschichte von einem der bekanntesten deutsche Exportunternehmen
Ein schöner Herbsttag im Biergarten am Chinesischen Turm.
Auch nach dem Unterrichtsschluss unternahmen die Kursteilnehmer viel gemeinsam, zum Beispiel einen Wirtshausbesuch.
Wenn man in München ist, muss man natürlich auch bayerisches Bier probieren. Fotos: Annabell Andersson

Wieviel hat Ihnen der Sprachkurs in München gebracht?

Schweden und Dänemark importieren immer mehr Bio-Lebensmittel

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Bohnen bei Urban Deli in Stockholm. Foto: Björn Tesch/Image Bank Sweden.

Mit einem Bio-Anteil von fast acht Prozent  am gesamten Lebensmittelmarkt liegt Dänemark deutlich vor Schweden, das auf knapp vier Prozent kommt. In Dänemark und Schweden wurden 2012 umgerechnet gut eine Milliarde Euro mit Bio-Lebensmitteln umgesetzt. Damit wuchs der Markt in Schweden um drei Prozent und in Dänemark um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durch die günstigeren Preise ist der Umsatz von Bio-Produkten weniger gestiegen als erwartet, der Absatz legte dagegen zu. 

Industrie fragt Bio-Lebensmittel nach

Klaus-Heidi Andersson gewinnt ein neues Leben in Berlin

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Der Gewinner Michael Klaus-Heidi Andersson. Foto: Lufthansa.

Alle Teilnehmer des Wettbewerbs hatten ihre Vornamen offiziell beim schwedischen Meldeamt geändert. Außerdem mussten Sie eine persönliche Begründung einreichen, warum gerade sie ein neues Leben in Berlin verdienen. Aus diesen Motivationsschreiben wählte die Jury Michael Klaus-Heidi Andersson als Gewinner. „Ein fantastisches Gefühl, völlig unwirklich. Jetzt will ich so schnell wie möglich los und mich in Berlin einleben“, sagte der 24-jährige.

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